27.02.2022
28.02.2022
01.03.2022
02.03.2022
03.03.2022
04.03.2022
05.03.2022
06.03.2022
07.03.2022
08.03.2022
09.03.2022
10.03.2022
11.03.2022
12.03.2022
13.03.2022
14.03.2022
15.03.2022
16.03.2022
17.03.2022
18.03.2022
19.03.2022
20.03.2022
21.03.2022
22.03.2022
23.03.2022
24.03.2022
25.03.2022
26.03.2022
27.03.2022
28.03.2022
29.03.2022
30.03.2022
31.03./01.04.2022
02.04./03.04.2022
04.04./05.04.2022
06.04.-08.04.2022
09.04./10.04.2022
11.04./12.04.2022
13.04./14.04.2022
15.04.-17.04.2022
18.04./19.04.2022
20.04./21.04.2022
22.04.-24.04.2022
25.04.-27.04.2022
28.04./29.04.2022
30.04./01.05.2022
02.05.-04.05.2022
05.05./06.05.2022
07.05./08.05.2022
09.05./10.05.2022
11.05.-13.05.2022
14.05./15.05.2022
16.05.-18.05.2022
19.05./20.05.2022
21.05./22.05.2022
23.05.-25.05.2022
26.05./27.05.2022
03.03.2022

KRIEG IN DER UKRAINE UPDATE 03.03.2022

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kinderheimhilfeverein!

Auch der gestrige Tag war überwältigend! Für die zahlreiche finanzielle Unterstützung wollen wir uns von ganzem Herzen bedanken!

Ich fasse die Informationen des Tages hier kurz zusammen:

KINDERHEIM
Es ist mir gelungen, weitere 500 EUR ins Kinderheim zu transferieren. Mit dem Geld von gestern und heute konnten Waschpulver, Windeln, Feuchtigkeitstücher, Babynahrung, Fleisch- und Fruchtpüree in Gläsern, Joghurt und Säfte bei mehreren Großhändlern gekauft und ins Kinderheim gebracht werden. Da es beim Ausladen wieder einen 2stündigen Fliegeralarm kam, waren Fotos der Anschaffungen nicht mehr möglich, werden aber heute im Laufes des Tages nachgereicht.
Die Grundversorgung der (ganz) kleinen Kinder im Kinderheim ist damit vorübergehend gesichert, auch wenn nun auch langsam die Großhändler durch fehlenden Nachschub auf Lücken im Angebot hingwiesen haben.
Um den Kindern heute eine spezielle Freude zu machen, wurde im Vorführraum ein Zeichentrickfilm gezeigt, nachmittags haben die Kinder gemalt. Draußen spielen ist zu gefährlich.


ARTHUR UND IRINKA
Für den schwerbehinderen Arthur konnten heute Schmerzspritzen und Windeln besorgt werden.
Die diabeteskranke Irina, die wir seit Jahren mit Blutzuckerstreifen, Geräten usw. versorgen, wird morgen mit ihrer Mutter Dnipro in Richtung polnischer Grenze verlassen - in Dnipro gibt es kein Insulin mehr, viele Apotheken haben bereits geschlossen. Sie wollen in eine Klinik in Polen.

LOKALE GESAMTSITUATION
In der Stadt Saporoshshje hat sich eine freiwillige Bürgerwehr gebildet, Straßensperren wurden errichtet, Sandsäcke aufgetürmt, schwer bewaffnete Einheimische versuchen, die Stadt gegen den Aggressor aus Russland zu verteidigen. Fast jeder einzelne Straßenzug wird kontrolliert, da man (tschetschenische) Sabotageakte fürchtet.


Auch heute werde ich wieder versuchen, das Kinderheim nach besten Kräften zu unterstützen und die Versorgung auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Wir werden dazu einen langen Atem brauchen.
DANKE für all Ihre Unterstützung - wir werden weiter unser Bestes geben!