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30.03.2022

KRIEG IN DER UKRAINE UPDATE 30.03.2022

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kinderheimhilfeverein!
Ich fasse die Informationen des Tages hier kurz zusammen:

34. Tag Krieg.
Nach einer einigermaßen ruhigen Nacht melden sich meine Kontakteute vor Ort: "Soweit alles ruhig." So ruhig, dass nur Apotheken und Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben. Alles andere hat geschlossen.
Doch die Ruhe macht auch Sorgen. Wie lange wird sie (noch) halten?

Die Reserven und Vorräte an beiden Kinderheimstandorten sind beträchtlich; die laufenden Kosten können beglichen werden, die Grundversorgung haben wir für die nächste Zeit gesichert.

Im Standort Lemberg wird heute wieder eine Ration Bananen, Äpfel, Grieß, Zwiebeln, Kartoffeln und Rinderleber dank Ihrer großartigen Unterstützung geliefert. Wir sind sehr froh, dass diese Lieferungen so verlässlich durchgeführt werden.
Der Tag verläuft sonst ohne besondere Vorkommnisse. Julia will nächste Woche noch einmal hinfahren, nach dem Rechten sehen und fehlende Dinge besorgen, deren Fehlen nun im Laufe der Tage aufgefallen ist.
Auch in Saporoshshje ist es ruhig. Mit den Kindern werden normale Förderprogramme durchgeführt (siehe Video unten), aber auch ein Spaziergang an die frische Luft ist möglich.

Heute haben wir für die Kinder eine kleine Überraschung vorbereitet: Bananen, Orangen, Kekse und Schokolade sollen heute wieder einmal ein Lächeln in die Gesichter der Kleinen zaubern (siehe Fotos); Xenia hatte diese Einkäufe mit ihrer Mutter durchgeführt, herzlichen Dank dafür.

Wir sind froh und dankbar um jeden Tag, an dem an den Standorten der SONETSCHKO Kinder nichts passiert. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Heute bekam ich ein Foto aus Chernigiv, bei dem man sieht, dass es keineswegs um "ausschließlich militärische Ziele" geht ... (siehe Foto unten, Spielplatz)

Arthur geht es leider nicht so gut. Seine Krampfanfälle häufen sich. Athurs Mutter hat viele Ärzte heute angerufen, aber es werden aktuell keine Tests und Analysen durchgeführt. Die Klinken sind mit Verletzten vor allem aus Mariupol und Cherson voll. Eine online-Konsultation klappt dann doch. Wir hoffen, dass die Ratschläge und Tipps des Arztes zu einer Besserung von Arthurs Situation beitragen können.

Am Ende des heutigen updates möchte ich folgende Anmerkung machen:
Nach 32 updates, deren Erstellung mit Worten, Fotos und Videos auch eine gewissen Zeit in Anspruch nimmt, können wir zukünftig nicht mehr tägliche updates liefern. Dies ist einfach nicht mehr zu leisten. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, wenn ab sofort nur noch updates über einen mehrtägigen Zeitraum oder bei besonderen Vorkommnissen auf die Homepage gestellt werden. Vielen Dank!

Und was können wir noch tun?
Hoffen und beten, an die Kinder, die Pflegerinnen und Ärtze, an die Helfer aus Verwaltung und Personal denken, sie ins Herz schließen, und nicht wegschauen, was da in der Ukraine passiert, und wie viel Leid, Kummer und Tod dieser Krieg über die Welt gebracht hat.