27.02.2022
28.02.2022
01.03.2022
02.03.2022
03.03.2022
04.03.2022
05.03.2022
06.03.2022
07.03.2022
08.03.2022
09.03.2022
10.03.2022
11.03.2022
12.03.2022
13.03.2022
14.03.2022
15.03.2022
16.03.2022
17.03.2022
18.03.2022
19.03.2022
20.03.2022
21.03.2022
22.03.2022
23.03.2022
24.03.2022
25.03.2022
26.03.2022
27.03.2022
28.03.2022
29.03.2022
30.03.2022
31.03./01.04.2022
02.04./03.04.2022
04.04./05.04.2022
06.04.-08.04.2022
09.04./10.04.2022
11.04./12.04.2022
13.04./14.04.2022
15.04.-17.04.2022
18.04./19.04.2022
20.04./21.04.2022
22.04.-24.04.2022
25.04.-27.04.2022
28.04./29.04.2022
30.04./01.05.2022
02.05.-04.05.2022
05.05./06.05.2022
07.05./08.05.2022
09.05./10.05.2022
11.05.-13.05.2022
14.05./15.05.2022
16.05.-18.05.2022
19.05./20.05.2022
21.05./22.05.2022
23.05.-25.05.2022
26.05./27.05.2022
17.03.2022

KRIEG IN DER UKRAINE UPDATE 17.03.2022

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kinderheimhilfeverein!
Danke auch für all Ihre Unterstützung, die uns auch gestern wieder erreicht hat!
Auch für die anerkennenden Mittteilungen, die uns immer wieder erreichen, sei an dieser Stelle herzlich DANKE gesagt.

Ich fasse die Informationen des Tages hier kurz zusammen:

21 Tage Krieg. Und kein Ende in Sicht.

Nachts immer wieder Luftalarm. Und gegen 5 Uhr morgens mehrere schwere Detonationen am Stadtrand von Saporoshshje.
Um 10:07 Uhr läuft erstmals die Mitteilung in den Nachrichten (siehe Foto).


Das Kinderheim, alle meine Helfer und Bekannte melden sich aber in der Früh und geben mir Entwarnung; außer wackelnden Fensterscheiben ist nichts passiert. Gottseidank. Die 100 Kinder und 19 Betreuer sind immer noch unterwegs Richtung Lemberg.

Nach der Ausgangssperre ergattert Arthurs Mutter einige notwendige Medikamente, deren Preis um 50% seit Kriegsbeginn gestiegen ist (siehe Fotos). Sie sind sehr froh darüber, diese noch bekommen zu haben.

Das Kinderheim muss umorganisieren; dies betrifft die Personalverteilung, die Küche und die Raumverteilung.
Die Logistik für die verbliebenen Kinder wird optimiert.

Um 16:20 Uhr erreicht mich die gute Nachricht, dass die Kinder wohlbehalten nach rund 30 Stunden ihre neue Unterkunft, ein Sanatorium bei Lemberg, erreicht haben. Darüber sind wir sehr erleichtert!

Ich habe von der neuen Unterbringung keine Fotos, werde aber mit Sicherheit bald welche bekommen. Ich wollte das Personal nach so einer langen Fahrt durchs Kriegsgebiet mit dieser hohen Verantwortung nicht auch noch mit Fotowünschen belästigen, ich denke, das war auch in ihrem Sinne.

Hoffen wir, dass die Nacht ruhig bleibt, freuen wir uns mit den Kindern in der Westukraine, und beten wir, dass dieser fürchterliche Krieg bald ein Ende hat.